Unser Blick über den blue eyes-Tellerrand hinaus zu Themen aus der Welt der Marktforschungspraxis. Neue Erkenntnisse, aktuelle Diskussionsthemen, aber auch amüsante oder (vielleicht) zweifelhafte Erfahrungen rund um Befragungen, Statistiken und Tabellen.

 

Und manchmal auch von uns mit einem blauäugigen Zwickern kommentiert. Viel Spass beim Lesen und Kommentieren.

 

 

Der 'No-Billag-Graben'

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SRG Abstimmungsbefragungen: wie genau geht das.

Die SRG-Abstimmungsbefragungen, welche jeweils von gfs Bern durchgeführt werden, gelten als die offiziellen Befragungen. Und sorgen regelmässig für erhitzte Gemüter.

 

Häufig wird die methodische Richtigkeit solcher Befragungen hinterfragt. Es ist verständlich, dass es für Personen, welche sich nicht regelmässig mit Marktforschung und Stichproben auseinander setzen, unseriös erscheint, "nur" 1000 Personen zu befragen. Und diese 1000 Personen sollen dann auch noch die gesamte Anzahl aller Stimmbürger repräsentieren.

 

Die SRG hat nun einen interessanten Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht, welcher einen sehr guten Einblick in die Arbeit der gfs Bern und der Marktforschung im Allgemeinen gibt. Und dieser Beitrag bestätigt, was wir schon in früheren Blog-Beiträgen erwähnt haben:

 

JA, mit einer seriös gezogenen Stichprobe kann eine Grundgesamtheit repräsentiert werden.

NEIN, Abstimmungsbefragungen sind keine Prognosen für den Abstimmungstag, sondern eine momentane Wasserstandsmeldung.

 

Weiter zum Beitrag der SRG

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Etwas für das gute Gewissen tun.

Wir alle kennen sie, die sozialen Institutionen mit ihren Produktionsstätten und ihren Eigenprodukten / -kreationen. Und diese Produkte soll der Kunde nicht aus Mitleid kaufen.

 

Natürlich ist der soziale Gedanke ein wichtiger Faktor, aber auch die Produkte selber sollen motivieren, gekauft zu werden. Design, Innovation, Handgemacht, Regionalität heissen dazu die Zauberwörter. Der Markt für Produkte aus sozialen Institutionen wird grösser und wichtiger. Und so stellt sich immer mehr die Frage nach der strategischen Ausrichtung dieser Produkthersteller bzw. den Institutionen. Marketing, Design, Kundenwünsche müssen in Einklang gebracht werden mit den Produktionsfähigkeiten dieser Institutionen und den Mitarbeitenden / Klienten.

 

Ist der Spagat zwischen Marketing und sozialem Auftrag möglich? Fidea Design Luzern und das Institut für Arbeitsagogik IfA haben dazu am 12. Mai 2017 die erste Fachtagung zu diesem Thema organisiert. „Fertig gebastelt“ hiess die Tagung und mit „Fertig gebastelt“ beschäftigten sich auch die Referate und Diskussionen.

 

Da der Markt über die Eigenprodukte von sozialen Institutionen noch nie „richtig“ untersucht worden ist, wurde blue eyes marketing damit beauftragt, eine Marktübersicht zu erstellen. Und Markus Britschgi durfte diese Resultate als Referat den Teilnehmenden gleich direkt mitteilen.

 

Und was war die Kernaussage gleich zu Beginn des Referats? Diese Branche glaubt an den Stellenwert ihrer Eigenprodukte und sie glaubt auch an die Wichtigkeit ihres Marktes. Und zwar nicht nur jetzt, sondern auch in der nahen Zukunft. Gesunder Optimismus, in diesen Zeiten schon eher eine Seltenheit.

 

Vielen Dank fidea design für diesen Auftrag. Wir haben eine neue und spannende Branche mit ebenso spannenden Institutionen kennen gelernt.

 

Die Bilder dazu finden Sie unter "Mehr Lesen".

 

www.fideadesign.ch

www.institut-arbeitsagogik.ch

www.fertiggebastelt.ch

 

 

 

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Der Chefstatistiker der Schweiz.

Ohne Statistik läuft gar nichts in der quantitativen Marktforschung. Georges-Simon Ulrich ist der Direktor im Bundesamt für Statistik BfS. Und somit der Chefstatistiker der Schweiz.

 

Sein spannendes und sicher nicht 'statistik-lastiges' Interview kann hier nachgelesen werden.

 

Interview Migros Magazin

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Wie lange können die Schweizer ohne Internet?

Ein Leben offline? Für viele Schweizer ist das undenkbar. Knapp zwei Drittel der befragten Schweizer können nach eigener Aussage nicht länger als einen Tag ohne Onlinezugang auskommen.

 

Dies ist eine der Erkenntnisse aus der neu erschienen Studie der Beratungsagentur Oliver Wymann. Die Studie bietet einen spannenden Einblick in das On-/Offline-Verhalten der Schweizer.

 

Weitere Informationen zur Studie.

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Die "richtige" Befragung.

Bild: gfs bern
Bild: gfs bern

Nach einem Wahlsonntag folgt traditionellerweise die Diskussion darüber, welche Meinungsumfrage das genauere Wahlresultat erhoben hat. Der Markt für Abstimmungsumfragen in der Schweiz ist klein.

 

Für die Abstimmung vom 27.11.16 zum Atomausstieg haben sich vorgängig zwei Befragungen medial aufgedrängt; die „offizielle“ SRG-Trendbefragung, erhoben durch die gfs Bern sowie die Tages Anzeiger-Befragung.

 

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Ist Kundenbindung messbar?

Kundenbindung, das magische Wort. Welche Firma wünscht sich nicht loyale, treue Stammkunden. Sei dies als Käufer oder Nutzer von Produkten, Medien, Dienstleistungen. Begeisterte Kunden nutzen unsere Angebote immer wieder. Aber noch viel wichtiger; begeisterte Kunden empfehlen uns weiter. Wie aber können wir messen, wie gross die Begeisterung bei unseren Kunden ist?

 

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Dynamische und vertrauenswürdige Marken 2016

Eine spannende neue Studie von Havas Worldwide Schweiz und Management Tools über die Dynamik und Vertrauenswürdigkeit von Marken.

 

Bericht persönlich.com

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Die Wissenschaft der Farben.

Facebook hat die Farbe Blau gewählt, weil Facebook-Gründer Mark Zuckerberg farbenblind ist und blau zu den wenigen Farben gehört, die er in allen Farbnuancen wahrnehmen kann.

 

Im Fall von Facebook ist die Frage nach der Unternehmensfarbe also schnell geklärt, aber was ist mit allen anderen Unternehmen? Wie kommt es, dass diese genau die Farbe für ihr Logo und ihr Unternehmen ausgesucht haben, die wir alle kennen?

 

Farben spielen in der Unternehmenswelt eine große Rolle und sollen sogar für Kaufentscheidungen bei uns Kunden verantwortlich sein. Welche Farbe uns zu einem Kauf überredet, hier stehts.

 

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Punk's not dead.

Punk's not dead; oder das Kultur- und Freizeitverhalten der Schweiz im neuesten BFS Bericht. Publiziert von Prof. Dr. Georges-Simon Ulrich, Direktor Bundesamt für Statistik.

 

Link zur Studie

 

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Regionale Nachrichten im Hoch.

Die neusten Zahlen der Mach Basic 2016-1 (Printmedienforschung; www.wemf.ch) zeigen auf; vor allem die sogenannt kleinen regionalen Zeitungen legen bei der Anzahl Leser zu. Und das nicht wenig. Luzerner Rundschau, Freiburger Nachrichten, oder der Willisauer Bote weisen bis zu 25% mehr Leser auf.

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"Meinungsumfragen vor Abstimmungen sind reine Geldverschwendung."

Einverstanden; eine Meinungsumfrage fünf Wochen vor einer Abstimmung ist nichts weiter als eine Momentaufnahme. Aber: ist nicht genau DAS spannend zu erfahren, wie die Bevölkerung im Moment genau tickt?

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Die Entwicklung der Gesellschaft im Fokus der Marktforschung.

Auf nzz.ch bin ich auf eine spannende Marktforschungsstudie gestossen. Die BBC hat die britische Bevölkerung zu ihrem sozialen Status befragt. Und auch wenn die Studie von 2013 ist, die Erkenntnisse bleiben aktuell.

 

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Hat Gott die Amerikaner erschaffen?

Ist Gott der Schöpfer oder der Mensch das Resultat des Evolutionsprozesses?

 

Erstaunliche Resultate liefert eine repräsentative Befragung. 33 Prozent der befragten Amerikaner sind überzeugt, dass der Mensch durch Gotteshand so geschaffen wurde, wie er heute ist. Dieser Wert ist seit der letzten Befragung 2009 unverändert hoch.

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Das Disaster mit der Repräsentativität.

Wann ist eine Befragung repräsentativ?

Wie viele Personen müssen befragt werden? Reichen 1000 Interviews oder doch besser 5000?

 

Neulich zu Lesen in einer Tageszeitung: 3787 Personen haben an einer ‘nicht repräsentativen’ Befragung teilgenommen. Die Resultate zeigen, 2879 der befragten Personen (76%) sind der Meinung, dass es zum Speichern von Daten klarere Regeln braucht. Wie aussagekräftig ist diese Aussage?

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